Drei Störche drei Wochen und ein Nachruf

Drei Störche drei Wochen und ein Nachruf

Guten Morgen liebe Storchenfreunde,

da bin ich wieder zurück aus dem Urlaub und möchte natürlich ein bisschen nachholen.

Unglaublich, wie groß unsere drei geworden sind und wie rasant sie wachsen und sich entwickeln. Felix entpuppt sich als super Papa – ein schöner Unterschied zu dem, was wir mit Alex erlebt haben.

Natürlich fehlt der kleine Xaverl im Nest, und er wird mich in Gedanken auch noch eine Weile begleiten. Vielleicht ist genau das das „Laster“ als Nestbetreiberin und Nestbetreuerin. Selbstverständlich habe ich einen reflektierten Abstand und kann die Natur nüchtern betrachten. Aber wenn man, so wie ich, mit Vögeln und allem, was dazugehört, aufgewachsen ist, prägt einen das natürlich trotzdem.

Und irgendwann, mit etwas Abstand, wird vor allem eines bleiben: Wir durften fast zwei Wochen lang einen kleinen Kämpfer begleiten, der uns gezeigt hat, wie viel Stärke in so einem kleinen Wesen stecken kann.

Storcheneltern sehen solche Situationen anders als wir Menschen. Wir verstehen ihre Entscheidungen manchmal nicht. Vielleicht wirkte Xaverl durch seine Größe oder Entwicklung für die Altstörche schwächer – ob Störche tatsächlich einordnen können „er ist nur jünger“ oder ob sie rein nach Verhalten, Stärke und Instinkt entscheiden, wissen wir nicht bis ins letzte Detail. Und vielleicht ist es auch gut so, dass die Tierwelt ihre Geheimnisse behält und manches für uns immer ein kleines Rätsel bleiben wird.

Ich verstehe jeden Zuschauer, den solche Momente mitnehmen. Man fiebert mit, man hofft mit, man leidet mit – und manchmal sitzt man da und versteht die Welt nicht mehr. Ich nehme euch da mit, höre euch zu und versuche euch aufzufangen. Gleichzeitig möchte ich aber auch vermitteln, dass es Dinge gibt, die ich nicht lösen kann und auch nicht lösen darf – nur weil ich diesen Horst gebaut habe und betreue.

Solange dort oben ein Storch sitzt, gehört dieser Horst nicht mehr mir und ich habe keine Rechte mehr. 😉 Überspitzt gesagt – aber im Grunde ist es genau richtig so. Das mag im ersten Moment nicht jeder verstehen, aber je mehr man sich mit Wildtieren und Naturschutz beschäftigt, desto verständlicher wird es.

Aber nun schauen wir nach vorne und zu den schönen Dingen:

Drei Küken sind es jetzt, die sich prächtig entwickeln und uns seit mittlerweile drei Wochen bereichern. Fast schon Halbzeit bis zu dem Moment, in dem sie irgendwann ihre Flügel ausbreiten und abheben werden.

Die Wechsel der Eltern klappen wunderbar. Felix hat die Kamera als seinen nächtlichen Lieblingsplatz entdeckt oder sitzt – wie Kaira 2025 – gerne auf dem Silo.

Und langsam beginnt auch die nächste Entwicklungsphase: Die Kleinen werden nun immer öfter kurz alleine gelassen. In diesem Alter ist das völlig normal. Die Zeiten, in denen beide Altstörche gleichzeitig unterwegs sind, werden sich nach und nach verlängern.

Schauen wir uns also einmal an, was bei Storchenküken mit drei Wochen passiert: 🪶

Typischer Entwicklungsstand mit etwa 3 Wochen:

  • 🪶 Federentwicklung beginnt sichtbar
    Das flauschige weiße Daunenkleid ist noch da, aber an Flügeln und Rücken kommen schon deutlich die ersten richtigen Federn durch.
  • 📏 Starkes Wachstum
    Sie sind jetzt deutlich größer als kurz nach dem Schlupf und nehmen in dieser Zeit sehr schnell zu.
  • 🧍 Aufrechter sitzen und mehr Körperspannung
    Die Küken können den Kopf stabil halten, sitzen öfter aufrechter und wirken schon „storchenartig“.
  • 👀 Wachsame Umgebungserkundung
    Sie reagieren mehr auf Bewegungen, schauen häufiger über den Nestrand und beobachten die Eltern.
  • 🍽️ Kräftigeres Bettelverhalten
    Beim Füttern werden sie aktiver, strecken sich, stupsen und versuchen gezielter Futter zu erwischen.
  • ☀️ Wärmeregulierung wird besser
    Sie brauchen nicht mehr dauerhaft die volle Wärmedecke der Eltern wie in den ersten Tagen – trotzdem schützen die Altstörche noch vor Regen, Kälte oder starker Sonne.
  • 🛡️ Weiterhin empfindliche Phase
    Trotz des schnellen Wachstums sind sie noch nicht robust. Wetter, Konkurrenz im Nest und Futterversorgung spielen weiterhin eine große Rolle.

Mit 21–23 Tagen sind sie also oft genau in dieser Übergangsphase: noch flauschig – aber man erkennt schon richtig, dass daraus bald kleine Störche werden.

Flieg frei Xaverl

Flieg frei Xaverl

Kurzer trauriger Tagebucheintrag.

Xaverl wurde heute Abend trotz seiner Fortschritte und Fresserfolge von Kaira aus dem Nest geworfen und hat dies leider nicht überlebt.
Auf Bilder oder Videos verzichte ich bewusst.

Danke lieber Xaverl, dass wir deinen Mut, deine Kraft und deinen starken Willen ein Stück weit begleiten und auch von dir lernen durften.
Flieg frei, kleiner großer Schatz.

Flieg frei Xaverl

Auch wenn es traurig ist, möchte ich nach vorne schauen. So ist der Lauf der Natur und die Altstörche wissen oftmals besser als wir Menschen, warum sie so handeln.

Liebe, aber auch traurige Grüße aus dem Urlaub.

Cindy

Drama im Nest

Drama im Nest

Und es betrifft nicht Xaverl

Gestern Abend, am 24. Mai, gab es kurz nach halb 10 einen Angriff, der es wirklich in sich hatte.

Als die Nacht weiter voranschritt und ich gegen 4 Uhr morgens wach wurde, las ich im Chat, dass es gegen ca. 1:23 Uhr erneut einen Angriff gab – und diesmal kam Felix anschließend nicht mehr zurück ins Nest.
Nachtrag: Im Chat erfuhr ich eben das es um 5:06 und 5:27 erneut einen mehrfachen Angriff gab.

Kurz nachdem Felix vom Nest runter war, musste sich Kaira direkt noch einmal durchsetzen. Die Jungen blieben währenddessen wie erstarrt im Nest liegen. Die sogenannte instinktive Schockstarre.

Als morgens langsam die Sonne aufging und Felix selbst gegen 8 Uhr noch immer nicht zurück war, bekam ich als Nestbetreiber schon ein ziemlich ungutes Bauchgefühl. Also habe ich mir die Szenen nochmal in Zeitlupe angesehen – mit der Sorge, ob Felix vielleicht verletzt wurde und es ihm unmöglich macht, zurück aufs Nest zu kommen. Da konnte ich recht gut am Gefieder ziemlich sicher Alex identifizieren mit dieser einen markanten langen Feder und den länglichen geraden Stück. Aber ich konnte nicht erkennen, dass sich Felix verletzt hätte.

Da mein Urlaub heute startet und ich bis Mittwoch nicht vor Ort bin, bin ich kurzerhand ins Auto gestiegen. Tanken musste ich ohnehin noch, also habe ich direkt die Felder hinter dem Nest abgefahren.
Keine Sichtung.

Dann nochmal kurz zum Hof und unter den Horst geschaut, ob vielleicht irgendwo jemand sitzt oder liegt. Ebenfalls keine Sichtung.

Im Anschluss fuhr ich noch Richtung Pullach, dort sind ebenfalls einige Felder. Als ich gerade wenden wollte, hielt ich kurz an, um aufs Handy zu schauen. Und genau in diesem Moment ist Felix gerade auf dem Horst gelandet.

Wie schön, Felix ist zurück

Also Motor wieder an, ab zum Tanken – und anschließend erleichtert nach Hause.

Was bin ich froh. Und auch dem Chat möchte ich danken – für die Zeitangaben, das Mitfiebern und die Aufmerksamkeit. Ihr seid wirklich toll. ❤️

Jetzt kann ich heute Abend deutlich beruhigter in den Urlaub starten.

Kleinster Kröpfchen-König von Kolbermoor ( Und ein Fotovergleich )

Kleinster Kröpfchen-König von Kolbermoor ( Und ein Fotovergleich )

Tagebuch Storchennest Kolbermoor 19.05. 🪹

Wie sieht es denn aktuell aus? Vor allem: Wie geht es unserem Nachzügler Xaverl mit seinen vier Tagen Abstand?

Superprächtig, möchte ich sagen. ❤️

Die Sonne lacht, das Flauschknäuel auch

Der kleine Racker macht sich wirklich wesentlich besser, als ich es anfangs gedacht hätte – und so freut man sich einmal mehr über seinen Tagesrückstand, den er mit Bravour meistert.

Da kommt ihm einerseits natürlich zugute, wenn eines der großen Küken noch mit einer Maus kämpft oder sich zwei um einen Wurm „kloppen“ – dann hat Xaverl plötzlich freie Fressbahn am Buffet. 😄

Da isse drin die Maus


Aber auch unabhängig davon ist mir inzwischen schon zweimal aufgefallen, dass sowohl Kaira als auch Felix gezielt einen zweiten Futterwurf genau in den Bereich abgewürgt haben, in dem Xaverl lag und vorher noch nicht richtig hingekommen ist.

Mittlerweile robbt er sich mit einer solchen Entschlossenheit an den Futtertisch, dass es wirklich eine Schau ist. Die Kröpfe sind auch jetzt am Abend wieder zum Bersten voll – und nein: Störche können sich nicht „überfressen“, auch wenn es manchmal wirklich so aussieht. 😅
Da kann die Nacht ganz entspannt kommen.

So sehen richtig pappsatte Storchenküken aus.

Nach nun knapp 1,5 Wochen Kükenaufzucht kristallisiert sich Felix übrigens immer mehr als wirklich toller Papa heraus. Klar, im Vergleich zu Kaira hat er noch etwas Luft nach oben – vor allem, weil er doch eher das „große Zeug“ anschleppt – aber die Futterwechsel sind inzwischen wirklich hervorragend getimt.

Es gibt viele Fütterungen und bei allen der letzten drei Tage konnte Xaverl mehr als ordentlich mitfressen.

Hoch die Hälse, wo ist das Futter?

Natürlich ist das Gröbste noch lange nicht überstanden, aber ich bin vorsichtig optimistisch, dass der kleine Mann das locker durchziehen wird – solange die Altstörche das Roulette weiterhin so gut mitspielen.
Das Wetter soll ja mit angekündigten 32 Grad sogar schon hochsommerlich werden.

Meine Wenigkeit mit den Kids am Nest =)

Ich bin übrigens ab kommendem Montag für etwa 1,5 Wochen mit den Kindern im Urlaub in den Niederlanden (Slagharen). 👨‍👩‍👧‍👦
Ich werde trotzdem immer mal spontan in den Chat schauen, möchte aber vorsorglich ankündigen: Wenn keine Katastrophen passieren, wird das Tagebuch in dieser Zeit selbstverständlich pausieren.

Da haben meine Kinder und die Familie ausnahmslos Vorrang. ❤️

PS: Hier ein Vegleich 1 Tag & heute

Und dieses Bild ist übrigens gerade mal von VORGESTERN !!

In diesem Sinne: Kommt morgen gut in den Wochenteiler. 🌙

Eure Cindy :-*

Zwischen Hoffnung, Hunger und ganz viel Kampfgeist

Zwischen Hoffnung, Hunger und ganz viel Kampfgeist

Tagebuch 16.05.2026 🐣🍀

Das erste Kolbermoorer Küken ist inzwischen knapp eine Woche alt. Unser kleines Quartett wächst und gedeiht: Skadi, dicht gefolgt von Calimero und Henri. Und dann kam da noch unser Nachzügler – mit vier Tagen Abstand schlüpfte schließlich auch Xaverl und vervollständigte die kleine Storchenbande.

Ich bin ganz klar Realistin. Wer regelmäßig in andere Nester blickt, weiß leider auch: Selbst wenn Küken bereits zwei oder sogar drei Wochen alt sind, kann es noch zu einer Selektion kommen. So hart die Natur manchmal auch ist. (Aktuell wie in Kirchzarten)

Aber soweit denke ich aktuell noch nicht. Warum? Weil sich im Moment einige Dinge beobachten lassen, die durchaus Hoffnung machen.

Xaverl wirkt – entgegen vieler Wetterprognosen – erstaunlich fit. Der Wettergott meinte es bislang deutlich besser als angekündigt, und auch das Futterangebot scheint gut zu sein. Der kleine Racker ist quietschfidel, agil, klappert schon fleißig mit und pickt begeistert nach den Schnäbeln der Altstörche. Genau dieses Verhalten dient übrigens dazu, bei den Eltern den Fütterreflex auszulösen.

Was man allerdings ebenfalls ganz klar sieht: Die Größen- und Kraftunterschiede werden jetzt bereits deutlich spürbar. Besonders morgens nach der Nacht, wenn der Hunger groß ist, kennen die drei Größeren kaum Rücksicht. Da wird gedrängelt, geschubst und gierig geschnappt. Und dabei ist es den Küken ziemlich egal, ob am Ende das Würmchen, ein Flügelchen oder mal ein Storchenfuß erwischt wird.

Trotzdem schafft es Xaverl immer wieder, an kleine Portionen zu kommen. Und manchmal hat er schlicht Glück – so wie heute Morgen, als er in perfekter „Pole Position“ lag, während die anderen noch halb im Wurmkoma schlummerten.

Das Gröbste ist sicherlich noch nicht überstanden. Aber Stand jetzt sehe ich seine Chancen tatsächlich gar nicht so schlecht. Wenn das Wetter weiterhin mitspielt, die Wärme nun wieder zurückkehrt und das Futterangebot stabil bleibt, könnte unser kleines Nesthäkchen sich durchaus tapfer durchs Leben kämpfen.

Drücken wir unserem Xaverl also weiterhin ganz fest die Daumen, dass er sich so wacker durchschlägt wie bisher. 🐥🤍

Eure Cindy

Drei kleine Wunder und ein Ei voller Spannung

Drei kleine Wunder und ein Ei voller Spannung

Was für eine Nacht im Kolbermoorer Nest.
Das zweite Küken machte es wirklich spannend. Der kleine Kopf war zwar längst aus der Schale herausgestreckt, aber offenbar herrschte noch eine kleine „Calimero-Identitätskrise“ – frei nach dem Motto: „Ich bin noch nicht fertig für diese große Welt.“ 😉

Und vielleicht war das sogar die klügere Entscheidung. Die Nacht war eisig kalt, sodass es vermutlich besser war, noch ein wenig geschützt in der warmen Eierschale zu bleiben.

Doch heute Morgen war dann endgültig Schluss mit Verstecken:
Um 7:52 Uhr entschied sich Küken Nummer zwei mutig dazu, seine kleine Höhle zu verlassen und offiziell Teil unseres Wackelköpfchen-Abenteuers 2026 zu werden.

Und als wäre das nicht schon emotional genug gewesen, folgte direkt das nächste Wunder:
Heute, am 13. Mai, schlüpfte um 8:24 Uhr auch das dritte Küken im Kolbermoorer Nest. 🥹

Nun liegen dort drei kleine Storchenkinder unter den wachsamen Augen von Kaira und Felix – und bisher machen sich alle prächtig. Die beiden älteren Küken haben bereits gut gefuttert und sogar erste winzige Klapperversuche gab es schon zu beobachten. Diese kleinen Bewegungen, diese tapsigen Köpfchen… einfach herrlich.

Beim vierten Ei bleibt es dagegen weiterhin spannend. Aktuell lässt sich noch nicht sicher sagen, ob dort bereits ein kleines Loch zu sehen ist oder ob Regen, Matsch und die fleißigen „Eltern-Matschfüßchen“ einfach nur etwas Schmutz hinterlassen haben.
Die Zeit wird es zeigen.

Aber eines steht fest:
Diese Saison fühlt sich bisher einfach magisch an.
Bitte, liebes Storchennest 2026 – lauf genauso wunderschön weiter. ❤️

Das erste Küken 2026 und das zweite schon fast da

Das erste Küken 2026 und das zweite schon fast da

Das Wunder hat begonnen: Erstes Wackelköpfchen gelandet – und Nummer Zwei klopft schon an! 🐣✨

Heute um 14:48 Uhr war es endlich soweit: Im Storchennest Kolbermoor erblickte das erste Küken dieser Saison das Licht der Welt – schneller als selbst die optimistischsten Storchenfans gedacht hätten. Und als wäre das nicht schon emotional genug, legt Küken Nummer zwei direkt nach.

Stand 22 Uhr steckt das kleine Geschwisterchen praktisch schon mitten im Schlupf. Der Kopf ist bereits aus der Schale geschlüpft, der Rest dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wenn alles so weitergeht, dürfen wir vermutlich noch vor Mitternacht das zweite kleine Wackelköpfchen begrüßen. 🥹

Ich kann ehrlich sagen: Im Traum hätte ich mir niemals ausmalen können, wie unfassbar wunderschön auch diese zweite Saison bisher verläuft.

Was einst nur eine verrückte Idee war… ein Traum… ein Ziel… wurde zu einem Herzensprojekt. Und heute sitzt man da, schaut auf diese kleinen Wesen und merkt plötzlich: Manche Bucket-List-Wünsche werden nicht nur erfüllt – sie wachsen weit darüber hinaus.

Ich dachte wirklich, das Gefühl von 2025 könnte man nicht mehr toppen. Doch genau das passiert gerade wieder.

Und das Verrückteste daran?
Es fühlt sich noch immer genauso magisch an wie beim allerersten Mal. ❤️

Keine Fotos heute.
Nur dieser Moment.
Nur dieses Video.

Der Startschuss ist gefallen – es piepst im Nest!

Der Startschuss ist gefallen – es piepst im Nest!

Der Startschuss ist gefallen – es piepst im Nest! 🐣

Diese Nacht war anders.
Still war sie keineswegs – zumindest nicht für Felix und Kaira. Denn tief aus den Eiern heraus waren erstmals leise Geräusche zu hören. Zarte kleine Piepslaute aus einer Welt, die wir noch gar nicht sehen können. Ein Moment, auf den wir seit Wochen warten.

Und dann wurde es plötzlich spannend.

Ab etwa 2 Uhr in der Nacht konnten bei den ersten beiden Eiern kleine Löchlein entdeckt werden. Winzige Öffnungen in der Schale – kaum größer als ein Stecknadelkopf – und doch bedeuten sie alles:
Der Schlupf hat begonnen.

Besonders faszinierend: Aus einem der Eier hört man inzwischen immer wieder deutlich ein Küken piepsen. Mal ganz leise, mal überraschend klar. Für Felix und Kaira ist das bereits das erste hörbare Zeichen ihres Nachwuchses – und auch wir dürfen nun langsam daran teilhaben.

Ab sofort ist unsere Kamera wieder im Zoom-Modus. So könnt ihr jede kleine Veränderung ganz nah verfolgen und gemeinsam im Chat weiter rätseln, diskutieren und mitfiebern. Denn jetzt beginnt die wohl spannendste Phase überhaupt:
Wann wird das erste Stück Schale aufspringen? Wann sehen wir den ersten Schnabel? Und welches Küken kämpft sich wohl zuerst komplett hinaus?

Das große Wackelköpfchen-Abenteuer 2026 steht unmittelbar bevor. ❤️

Noch verstecken sich die kleinen Störche sicher in ihren Eiern – aber der Startschuss ist gefallen. Und ab jetzt kann sich das Nest jederzeit verändern.

Ich freue mich riesig darauf, dieses besondere Erlebnis wieder gemeinsam mit euch zu teilen. 🐣✨

Hallo kleines, ich warte auf dich 🙂

Eure Cindy

Der Countdown läuft…

Der Countdown läuft…

Der Countdown läuft ⏳🐣 – nur noch eine gute Woche bis zum 12. Mai. Dann sollte es bei uns endlich losgehen. Die Spannung steigt spürbar, auch wenn im Nest auf den ersten Blick noch alles ruhig wirkt.

Doch was passiert eigentlich schon jetzt, ohne dass wir es direkt sehen können?

Felix & Kaira werden in den kommenden Tagen immer häufiger aufstehen, die Eier vorsichtig wenden und unruhiger wirken. Das hat einen guten Grund: Im Inneren der Eier beginnt bereits das Leben hörbar zu werden. Zunächst sind es ganz feine Laute, die nur für die beiden Altvögel wahrnehmbar sind – ein leises Piepsen, das signalisiert: Wir sind bereit.
Sobald sich dann die Eischale mit einem ersten kleinen Loch oder feinen Riss öffnet, kommen auch wir in den Genuss. Ab diesem Moment wird es richtig spannend – dann kann man mit etwas Glück die ersten zarten Stimmen der Küken auch über die Kamera hören.
Anbei ein Bild aus dem befreundeten Nest in Fohrde ( Storchennest-Fohrde.de ) hier sieht man Otto beim belauschen der Eier.
Wer also schon früher das ganze sehen möchte, schaut dort mal vorbei, hier geht es gerade los.

Otto in Fohrde hört da schon was und lauscht.

Wie schon im letzten Jahr werde ich die Kamera per Zoom wieder direkt auf die Eier legen. Und ich freue mich jetzt schon auf unseren gemeinsamen Austausch im Chat – dieses typische
„Hier könnte doch was sein… oder dort?“ gehört einfach dazu und macht das Ganze jedes Mal aufs Neue besonders. Und auch mein Webmaster wurde schon gebeten, doch wieder den Countdown auf die Hauptseite zu legen. 😀

Ein kleines bisschen Geduld müssen wir also noch haben. Aber eines ist sicher: Wir sind auf der Zielgeraden der Brutzeit. Und dann ist es vorbei mit der Ruhe im Nest.

Tatsächlich hoffe ich noch auf ein wenig Regen, bevor es losgeht – damit wir diesmal nicht wieder mit klatschnassen Küken starten müssen.

Eure Cindy 🐦

Halbzeit Brut – Wiesen und Wasser

Halbzeit Brut – Wiesen und Wasser

Wasserquellen und Felder unserer Störche

Auf den Bildern sind die Wasserstellen in unmittelbarer Nähe blau markiert. Kaira steuerte im letzten Jahr besonders häufig den blauen Punkt unten links bei den Pferden an. Das wird in wenigen Wochen auch wieder der Fall sein. Am 26. April war dann Halbzeit der Brut und bis 12. Mai ist es nun nicht mehr soooo lange hin 🙂

In Richtung Norden befinden sich außerdem ein größerer und ein kleinerer angelegter Weiher. Die umliegenden Wiesen und Felder zeigen, welches reich gedeckte Buffet Kaira und Felix hier vorfinden – und hoffentlich bald auch die nach Pitti & Platsch schlüpfenden Jungstörche, die dort ihre kleinen Storchenbäuche füllen können.

Das Nest wird nun auch bei Maps angezeigt
Zoomt man weiter raus, sieht man das Paradies unser Störche
Consent Management Platform von Real Cookie Banner