Kleinster Kröpfchen-König von Kolbermoor ( Und ein Fotovergleich )

Kleinster Kröpfchen-König von Kolbermoor ( Und ein Fotovergleich )

Tagebuch Storchennest Kolbermoor 19.05. 🪹

Wie sieht es denn aktuell aus? Vor allem: Wie geht es unserem Nachzügler Xaverl mit seinen vier Tagen Abstand?

Superprächtig, möchte ich sagen. ❤️

Die Sonne lacht, das Flauschknäuel auch

Der kleine Racker macht sich wirklich wesentlich besser, als ich es anfangs gedacht hätte – und so freut man sich einmal mehr über seinen Tagesrückstand, den er mit Bravour meistert.

Da kommt ihm einerseits natürlich zugute, wenn eines der großen Küken noch mit einer Maus kämpft oder sich zwei um einen Wurm „kloppen“ – dann hat Xaverl plötzlich freie Fressbahn am Buffet. 😄

Da isse drin die Maus


Aber auch unabhängig davon ist mir inzwischen schon zweimal aufgefallen, dass sowohl Kaira als auch Felix gezielt einen zweiten Futterwurf genau in den Bereich abgewürgt haben, in dem Xaverl lag und vorher noch nicht richtig hingekommen ist.

Mittlerweile robbt er sich mit einer solchen Entschlossenheit an den Futtertisch, dass es wirklich eine Schau ist. Die Kröpfe sind auch jetzt am Abend wieder zum Bersten voll – und nein: Störche können sich nicht „überfressen“, auch wenn es manchmal wirklich so aussieht. 😅
Da kann die Nacht ganz entspannt kommen.

So sehen richtig pappsatte Storchenküken aus.

Nach nun knapp 1,5 Wochen Kükenaufzucht kristallisiert sich Felix übrigens immer mehr als wirklich toller Papa heraus. Klar, im Vergleich zu Kaira hat er noch etwas Luft nach oben – vor allem, weil er doch eher das „große Zeug“ anschleppt – aber die Futterwechsel sind inzwischen wirklich hervorragend getimt.

Es gibt viele Fütterungen und bei allen der letzten drei Tage konnte Xaverl mehr als ordentlich mitfressen.

Hoch die Hälse, wo ist das Futter?

Natürlich ist das Gröbste noch lange nicht überstanden, aber ich bin vorsichtig optimistisch, dass der kleine Mann das locker durchziehen wird – solange die Altstörche das Roulette weiterhin so gut mitspielen.
Das Wetter soll ja mit angekündigten 32 Grad sogar schon hochsommerlich werden.

Meine Wenigkeit mit den Kids am Nest =)

Ich bin übrigens ab kommendem Montag für etwa 1,5 Wochen mit den Kindern im Urlaub in den Niederlanden (Slagharen). 👨‍👩‍👧‍👦
Ich werde trotzdem immer mal spontan in den Chat schauen, möchte aber vorsorglich ankündigen: Wenn keine Katastrophen passieren, wird das Tagebuch in dieser Zeit selbstverständlich pausieren.

Da haben meine Kinder und die Familie ausnahmslos Vorrang. ❤️

PS: Hier ein Vegleich 1 Tag & heute

Und dieses Bild ist übrigens gerade mal von VORGESTERN !!

In diesem Sinne: Kommt morgen gut in den Wochenteiler. 🌙

Eure Cindy :-*

Zwischen Hoffnung, Hunger und ganz viel Kampfgeist

Zwischen Hoffnung, Hunger und ganz viel Kampfgeist

Tagebuch 16.05.2026 🐣🍀

Das erste Kolbermoorer Küken ist inzwischen knapp eine Woche alt. Unser kleines Quartett wächst und gedeiht: Skadi, dicht gefolgt von Calimero und Henri. Und dann kam da noch unser Nachzügler – mit vier Tagen Abstand schlüpfte schließlich auch Xaverl und vervollständigte die kleine Storchenbande.

Ich bin ganz klar Realistin. Wer regelmäßig in andere Nester blickt, weiß leider auch: Selbst wenn Küken bereits zwei oder sogar drei Wochen alt sind, kann es noch zu einer Selektion kommen. So hart die Natur manchmal auch ist. (Aktuell wie in Kirchzarten)

Aber soweit denke ich aktuell noch nicht. Warum? Weil sich im Moment einige Dinge beobachten lassen, die durchaus Hoffnung machen.

Xaverl wirkt – entgegen vieler Wetterprognosen – erstaunlich fit. Der Wettergott meinte es bislang deutlich besser als angekündigt, und auch das Futterangebot scheint gut zu sein. Der kleine Racker ist quietschfidel, agil, klappert schon fleißig mit und pickt begeistert nach den Schnäbeln der Altstörche. Genau dieses Verhalten dient übrigens dazu, bei den Eltern den Fütterreflex auszulösen.

Was man allerdings ebenfalls ganz klar sieht: Die Größen- und Kraftunterschiede werden jetzt bereits deutlich spürbar. Besonders morgens nach der Nacht, wenn der Hunger groß ist, kennen die drei Größeren kaum Rücksicht. Da wird gedrängelt, geschubst und gierig geschnappt. Und dabei ist es den Küken ziemlich egal, ob am Ende das Würmchen, ein Flügelchen oder mal ein Storchenfuß erwischt wird.

Trotzdem schafft es Xaverl immer wieder, an kleine Portionen zu kommen. Und manchmal hat er schlicht Glück – so wie heute Morgen, als er in perfekter „Pole Position“ lag, während die anderen noch halb im Wurmkoma schlummerten.

Das Gröbste ist sicherlich noch nicht überstanden. Aber Stand jetzt sehe ich seine Chancen tatsächlich gar nicht so schlecht. Wenn das Wetter weiterhin mitspielt, die Wärme nun wieder zurückkehrt und das Futterangebot stabil bleibt, könnte unser kleines Nesthäkchen sich durchaus tapfer durchs Leben kämpfen.

Drücken wir unserem Xaverl also weiterhin ganz fest die Daumen, dass er sich so wacker durchschlägt wie bisher. 🐥🤍

Eure Cindy

Drei kleine Wunder und ein Ei voller Spannung

Drei kleine Wunder und ein Ei voller Spannung

Was für eine Nacht im Kolbermoorer Nest.
Das zweite Küken machte es wirklich spannend. Der kleine Kopf war zwar längst aus der Schale herausgestreckt, aber offenbar herrschte noch eine kleine „Calimero-Identitätskrise“ – frei nach dem Motto: „Ich bin noch nicht fertig für diese große Welt.“ 😉

Und vielleicht war das sogar die klügere Entscheidung. Die Nacht war eisig kalt, sodass es vermutlich besser war, noch ein wenig geschützt in der warmen Eierschale zu bleiben.

Doch heute Morgen war dann endgültig Schluss mit Verstecken:
Um 7:52 Uhr entschied sich Küken Nummer zwei mutig dazu, seine kleine Höhle zu verlassen und offiziell Teil unseres Wackelköpfchen-Abenteuers 2026 zu werden.

Und als wäre das nicht schon emotional genug gewesen, folgte direkt das nächste Wunder:
Heute, am 13. Mai, schlüpfte um 8:24 Uhr auch das dritte Küken im Kolbermoorer Nest. 🥹

Nun liegen dort drei kleine Storchenkinder unter den wachsamen Augen von Kaira und Felix – und bisher machen sich alle prächtig. Die beiden älteren Küken haben bereits gut gefuttert und sogar erste winzige Klapperversuche gab es schon zu beobachten. Diese kleinen Bewegungen, diese tapsigen Köpfchen… einfach herrlich.

Beim vierten Ei bleibt es dagegen weiterhin spannend. Aktuell lässt sich noch nicht sicher sagen, ob dort bereits ein kleines Loch zu sehen ist oder ob Regen, Matsch und die fleißigen „Eltern-Matschfüßchen“ einfach nur etwas Schmutz hinterlassen haben.
Die Zeit wird es zeigen.

Aber eines steht fest:
Diese Saison fühlt sich bisher einfach magisch an.
Bitte, liebes Storchennest 2026 – lauf genauso wunderschön weiter. ❤️

Das erste Küken 2026 und das zweite schon fast da

Das erste Küken 2026 und das zweite schon fast da

Das Wunder hat begonnen: Erstes Wackelköpfchen gelandet – und Nummer Zwei klopft schon an! 🐣✨

Heute um 14:48 Uhr war es endlich soweit: Im Storchennest Kolbermoor erblickte das erste Küken dieser Saison das Licht der Welt – schneller als selbst die optimistischsten Storchenfans gedacht hätten. Und als wäre das nicht schon emotional genug, legt Küken Nummer zwei direkt nach.

Stand 22 Uhr steckt das kleine Geschwisterchen praktisch schon mitten im Schlupf. Der Kopf ist bereits aus der Schale geschlüpft, der Rest dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wenn alles so weitergeht, dürfen wir vermutlich noch vor Mitternacht das zweite kleine Wackelköpfchen begrüßen. 🥹

Ich kann ehrlich sagen: Im Traum hätte ich mir niemals ausmalen können, wie unfassbar wunderschön auch diese zweite Saison bisher verläuft.

Was einst nur eine verrückte Idee war… ein Traum… ein Ziel… wurde zu einem Herzensprojekt. Und heute sitzt man da, schaut auf diese kleinen Wesen und merkt plötzlich: Manche Bucket-List-Wünsche werden nicht nur erfüllt – sie wachsen weit darüber hinaus.

Ich dachte wirklich, das Gefühl von 2025 könnte man nicht mehr toppen. Doch genau das passiert gerade wieder.

Und das Verrückteste daran?
Es fühlt sich noch immer genauso magisch an wie beim allerersten Mal. ❤️

Keine Fotos heute.
Nur dieser Moment.
Nur dieses Video.

Der Startschuss ist gefallen – es piepst im Nest!

Der Startschuss ist gefallen – es piepst im Nest!

Der Startschuss ist gefallen – es piepst im Nest! 🐣

Diese Nacht war anders.
Still war sie keineswegs – zumindest nicht für Felix und Kaira. Denn tief aus den Eiern heraus waren erstmals leise Geräusche zu hören. Zarte kleine Piepslaute aus einer Welt, die wir noch gar nicht sehen können. Ein Moment, auf den wir seit Wochen warten.

Und dann wurde es plötzlich spannend.

Ab etwa 2 Uhr in der Nacht konnten bei den ersten beiden Eiern kleine Löchlein entdeckt werden. Winzige Öffnungen in der Schale – kaum größer als ein Stecknadelkopf – und doch bedeuten sie alles:
Der Schlupf hat begonnen.

Besonders faszinierend: Aus einem der Eier hört man inzwischen immer wieder deutlich ein Küken piepsen. Mal ganz leise, mal überraschend klar. Für Felix und Kaira ist das bereits das erste hörbare Zeichen ihres Nachwuchses – und auch wir dürfen nun langsam daran teilhaben.

Ab sofort ist unsere Kamera wieder im Zoom-Modus. So könnt ihr jede kleine Veränderung ganz nah verfolgen und gemeinsam im Chat weiter rätseln, diskutieren und mitfiebern. Denn jetzt beginnt die wohl spannendste Phase überhaupt:
Wann wird das erste Stück Schale aufspringen? Wann sehen wir den ersten Schnabel? Und welches Küken kämpft sich wohl zuerst komplett hinaus?

Das große Wackelköpfchen-Abenteuer 2026 steht unmittelbar bevor. ❤️

Noch verstecken sich die kleinen Störche sicher in ihren Eiern – aber der Startschuss ist gefallen. Und ab jetzt kann sich das Nest jederzeit verändern.

Ich freue mich riesig darauf, dieses besondere Erlebnis wieder gemeinsam mit euch zu teilen. 🐣✨

Hallo kleines, ich warte auf dich 🙂

Eure Cindy

Der Countdown läuft…

Der Countdown läuft…

Der Countdown läuft ⏳🐣 – nur noch eine gute Woche bis zum 12. Mai. Dann sollte es bei uns endlich losgehen. Die Spannung steigt spürbar, auch wenn im Nest auf den ersten Blick noch alles ruhig wirkt.

Doch was passiert eigentlich schon jetzt, ohne dass wir es direkt sehen können?

Felix & Kaira werden in den kommenden Tagen immer häufiger aufstehen, die Eier vorsichtig wenden und unruhiger wirken. Das hat einen guten Grund: Im Inneren der Eier beginnt bereits das Leben hörbar zu werden. Zunächst sind es ganz feine Laute, die nur für die beiden Altvögel wahrnehmbar sind – ein leises Piepsen, das signalisiert: Wir sind bereit.
Sobald sich dann die Eischale mit einem ersten kleinen Loch oder feinen Riss öffnet, kommen auch wir in den Genuss. Ab diesem Moment wird es richtig spannend – dann kann man mit etwas Glück die ersten zarten Stimmen der Küken auch über die Kamera hören.
Anbei ein Bild aus dem befreundeten Nest in Fohrde ( Storchennest-Fohrde.de ) hier sieht man Otto beim belauschen der Eier.
Wer also schon früher das ganze sehen möchte, schaut dort mal vorbei, hier geht es gerade los.

Otto in Fohrde hört da schon was und lauscht.

Wie schon im letzten Jahr werde ich die Kamera per Zoom wieder direkt auf die Eier legen. Und ich freue mich jetzt schon auf unseren gemeinsamen Austausch im Chat – dieses typische
„Hier könnte doch was sein… oder dort?“ gehört einfach dazu und macht das Ganze jedes Mal aufs Neue besonders. Und auch mein Webmaster wurde schon gebeten, doch wieder den Countdown auf die Hauptseite zu legen. 😀

Ein kleines bisschen Geduld müssen wir also noch haben. Aber eines ist sicher: Wir sind auf der Zielgeraden der Brutzeit. Und dann ist es vorbei mit der Ruhe im Nest.

Tatsächlich hoffe ich noch auf ein wenig Regen, bevor es losgeht – damit wir diesmal nicht wieder mit klatschnassen Küken starten müssen.

Eure Cindy 🐦

Ei Nummer drei ist da

Ei Nummer drei ist da

Ein leiser Moment voller Wunder – Ei Nummer drei ist da

Gegen 21 Uhr lag wieder diese besondere Spannung in der Luft. Kaira wurde unruhiger, suchte ihren Platz, richtete sich immer wieder neu aus – ein sicheres Zeichen: Das dritte Ei kündigte sich an. Und tatsächlich, kurz darauf war es soweit. Still, fast unscheinbar, und doch ein großer Moment – Ei Nummer drei ist gelegt.

Die Freude darüber ist kaum in Worte zu fassen. Es sind diese kleinen Augenblicke, die alles bedeuten. Um 21:28 Uhr durften wir dann den ersten Blick auf das neue Ei werfen. Behutsam eingebettet, bereits liebevoll umsorgt – ein weiteres kleines Versprechen im Nest.

Mit drei Eiern wächst nicht nur das Gelege, sondern auch die Vorfreude. Wenn alles weiterhin so verläuft, könnte bereits morgen, am 14. April, das vierte und vermutlich letzte Ei folgen.

Der Blick richtet sich aber auch schon weiter nach vorne: Der Schlupfzeitraum dürfte – bei weiterhin gutem Verlauf – etwa um den 12. Mai beginnen. Noch liegt ein Stück Zeit vor Kaira und Felix, geprägt von Geduld, Fürsorge und dem stetigen Wechsel auf dem Nest.

Und wir? Wir dürfen weiter beobachten, mitfiebern und staunen.

1000 Abonnenten & Vogelschutzwarte Storchenhof Loburg e.V.

1000 Abonnenten & Vogelschutzwarte Storchenhof Loburg e.V.

🎉 1000 Abonnenten – und ein Herzensdank an Loburg!

Wenn mich jemand fragt, wie alles begann – Lars G. und sein Storchennest Fohrde hat mich infiziert.
Sein Livestream aus Fohrde war mein erstes bewusstes Eintauchen in die Welt der Störche. Seine liebevolle Art, Wissen zu vermitteln, gepaart mit der Nähe zu den Tieren, hat mich tief beeindruckt und neugierig gemacht. Und so führte mich mein Weg schließlich nach Loburg – ganz real, nicht nur digital.

Ich war inzwischen viermal persönlich vor Ort, habe die Menschen kennengelernt, die Tiere gesehen, ihre Geschichten gehört – und genau dort mein Herz verloren. Heute, mit über 1000 Abonnenten auf meinem eigenen Projekt, ist es mir ein großes persönliches Anliegen, euch diesen besonderen Ort vorzustellen.


🕊️ Was ist der Storchenhof Loburg?

Der Storchenhof Loburg (Wichtig!: Die Website wird gerade Barrierefrei umgebaut ! Ausweichlink) in Sachsen-Anhalt ist eine der bedeutendsten Wildvogelauffangstationen in Deutschland – mit dem Schwerpunkt auf Weiß- und Schwarzstörchen, aber auch vielen anderen Wildvögeln. Hier werden verletzte oder verwaiste Tiere aufgenommen, gepflegt und, wenn möglich, wieder ausgewildert.

Hinter diesem Ort stehen Dr. Michael Kaatz und sein großartiges Team, die mit unermüdlichem Einsatz Tag für Tag für das Wohl der Tiere arbeiten. Es ist ein Ort voller Leben, voller Fachwissen – und voller Herz.

Ein vermutlich vergifteter Storch kuriert liebevoll gebettet aus.

🧡 Meine Verbindung zu Loburg

Ich bin nicht nur Unterstützerin aus der Ferne, sondern echte Loburg-Besucherin und riesengroßer Fan. Als Fördermitglied unterstütze ich den Hof seit 2 Jahren – und durfte bereits zwei Patenstörche benennen. Das ist etwas ganz Besonderes: Als Erstpate darf man nicht nur den Namen wählen, sondern hat – sofern es möglich ist – sogar die Chance, „seinen“ Storch selbst auswildern zu dürfen.

Mein Patenstorch Felix kurz vor seiner Auswilderung

Auch Dauerpfleglinge wie der unvergessliche Schwarzstorch Mori, der nicht mehr flugfähig ist, können durch Patenschaften unterstützt werden. Jeder Beitrag hilft – und jeder Vogel bekommt hier eine zweite Chance.

Mori links und seine Flugunfähigen Mitbewohner (Dauerpfleglinge)

📖 Prinzesschen – und was Loburg unvergessen macht

Ein ganz besonderer Platz in der Geschichte des Storchenhofs gehört Prinzesschen – einer legendären Sendestörchin, die im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts mit einem Sender ausgestattet wurde und deren Zugreise von Dr. Michael Kaatz und seinem Vater, Dr. Christoph Kaatz, in einer bewegenden YouTube-Dokumentation begleitet wurde.

Es gibt natürlich auch Teil 2

Die Geschichte dieser außergewöhnlichen Störchin hat nicht nur Herzen berührt – ihr zu Ehren steht heute eine Statue auf dem Gelände des Storchenhofs, die an ihren Lebensweg und die Forschung erinnert, die mit ihr verbunden ist.

Mehr über sie und andere Geschichten findet ihr auf der Website:
🔗 www.storchenhof-loburg.de
📘 Und das Tagebuch ist hier zu finden: Tagebuch-Einträge


💸 Spenden, die wirklich ankommen

Aktuell kämpft der Storchenhof mit großen finanziellen Engpässen. Selbst das Gehalt des Tierpflegers – einer zentralen Figur auf dem Hof – ist oft nicht gesichert. Eine Hauptspendenkampagne auf betterplace.org versucht, genau das aufzufangen.

Ich kann aus eigener Erfahrung versichern: Jeder Euro kommt wirklich zu 100 % an. Ich habe es gesehen, ich habe es gespürt – das Geld fließt in die Tiere, in Futter, Pflege, Infrastruktur. Nichts versickert irgendwo.

➡️ Hier kannst du helfen:
🔗 Spendenprojekt auf betterplace


🙏 Mein Wunsch an euch

Wenn jeder Leser nur 1 € gibt, könnte das schon einen riesigen Unterschied machen. Lasst uns gemeinsam etwas zurückgeben – für all die Geschichten, die Loburg möglich macht. Für all die Tiere, die eine zweite Chance verdient haben.

Ein Jungstorch wird fachmännisch beringt.

🪶 Zum Schluss

Ohne Loburg gäbe es mein eigenes Projekt – das Storchennest Kolbermoor – vermutlich gar nicht.
Ich bin Lars G. unendlich dankbar, dass er mich damals mit seinem Livestream genau dorthin geführt hat.
Und ich bin dem gesamten Team in Loburg tief verbunden.

Emil 2023 in Fohrde www.Storchennest-Fohrde.de

Dr. Michael Kaatz, dem Team, den Ehrenamtlichen und den gefiederten Bewohnern – ihr habt meine Hochachtung, meine Unterstützung und mein Herz.

Danke für 1000 Abonnenten.
Und danke, dass ihr alle da seid.

Eure
Cindy 💚

Das dritte Küken ( Mia ) ist da

Das dritte Küken ( Mia ) ist da

📔 Tagebucheintrag – Mia ist da!
04. Juni 2025

Heute Nacht gegen 1:04 Uhr war es so weit: Küken Nummer 3, unsere kleine Mia, hat den Deckel geöffnet – sprich: Das Ei war oben offen, ein klarer Hinweis auf den finalen Schlupf. Um 2:31 Uhr verlor sie dann ihren „Hut“ – die Eierschale hing ihr wie bei Calimero auf dem Kopf, und ja, ganz ehrlich: So blieb sie auch kurz in Erinnerung. Der Spitzname „Calimero“ war geboren. Um 3:08 Uhr war es dann offiziell – Mia war vollständig geschlüpft. Willkommen, kleine Kämpferin!

Mia vorne zu sehen

Am Morgen herrschte direkt reges Treiben im Nest. Die Eltern wechselten sich ab, und es galt, hungrige Schnäbel zu füllen. Pitti, das Erstgeschlüpfte, haute sich einen Wurm rein, der gefühlt länger als er selbst war – Respekt! Mia hingegen setzte auf die Taktik „Erst mal hinlegen“. Mitten auf dem Wurmsalat ein kleines Nickerchen – kann man machen. 😄

Schon weich – so Wurmig

Das bunte Gewusel im Nest sorgt für echtes Kopfkino – man könnte stundenlang zusehen, wie da gedrängelt, geschnäbelt und gefüttert wird. Ich hoffe sehr, dass die Fütterungsintervalle sich nun weiter verdichten, denn drei Mäulchen wollen ordentlich versorgt sein.

Ein besonderes Highlight heute: Alexander war gut im linken Feld zu sehen, vielleicht auf Beutezug oder einfach zur Kontrolle. Immer wieder faszinierend, wie viel man auch um das Nest herum beobachten kann.

Und ich selbst? Ich habe heute einen ganz besonderen Termin: Ich besuche die Naturgruppe im Haus für Kinder Kolbermoor (KiTa). Zum ersten Mal werde ich dort mein Portfolio vorstellen und die Kinder über unsere Störche informieren – über ihre Lebensweise, Zugrouten, Gefahren, Fortpflanzung und natürlich darüber, was wir Menschen – auch schon die Kleinsten – zum Schutz dieser faszinierenden Tiere beitragen können.

Ich bin schon sehr gespannt, wie die Kinder reagieren und ob ich später ein paar Eindrücke und Fotos mit euch teilen darf. 💚

Bis dahin: Willkommen, Mia – möge dein Start ins Storchenleben von Wärme, Würmern und Wunder begleitet sein!

Nass und ein nächstes Küken im Anmarsch

Nass und ein nächstes Küken im Anmarsch

📔 Tagebucheintrag – 3. Juni 2025: Ein drittes Leben bahnt sich an

Heute am frühen Vormittag war es so weit – die ersten Anzeichen vom Schlupf des dritten Kükens sind da! Noch ist es nicht ganz aus dem Ei, doch das charakteristische Wippen, das feine Piepsen und die gespannte Aufmerksamkeit von Kaira und Alexander verraten uns: Da klopft schon jemand ganz ordentlich von innen!

Frühstück und ein kleines Loch mit Schnabel

Seit etwa 2 Uhr regnete es ununterbrochen, erst gegen 8 Uhr legte der Niederschlag eine Pause ein. Die Nässe ist deutlich im Horst zu sehen – alles ist klamm und feucht. Dennoch: Die Natur hat sich ihren eigenen Schutzmechanismus ausgedacht.

Viele haben heute das Zittern unserer Altstörche beobachtet und fragten sich, ob sie etwa frieren. Doch es ist weder windig noch wirklich kalt – aktuell haben wir 14 °C, mit steigender Tendenz bis auf 24 °C am Nachmittag. Das Zittern ist vielmehr ein faszinierender Teil der Brutpflege: Die Störche erzeugen durch Muskelzittern gezielt Wärme, um die empfindlichen Küken unter sich zusätzlich zu wärmen – wie kleine Naturheizungen mit Federn.

Es beeindruckt uns jedes Mal aufs Neue, wie klug und fein abgestimmt diese Tiere mit ihrer Umwelt umgehen. Wir hoffen, dass das dritte Küken bald ganz schlüpft und damit das Trio im Nest komplett macht. Ich denke, auch durch die sich abhebende Farbe ins gelbliche, dass das vierte Ei nicht Schlüpfen wird. Drei ist eine gute Zahl und der Alterabstand von „nur“ 4 Tagen kann eine ganze Menge ausmachen. Aller guten Dinge, sind drei.

Naaa du? Kommst du bald raus fragt sich Pitti unser erster

Bleibt dran – das nächste Wunder ist nur einen Schnabelhieb entfernt. 🐣💛

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