Heute zeigte sich das Wetter in Kolbermoor deutlich kühler, nachdem sich bereits gestern Mittag eine Kaltfront angekündigt hatte. Während in Kirchzarten das Nest rund 5 cm Neuschnee abbekam und die Eier – fast wie der heilige Gral – warm und behütet unter Ulla & Edgar hervorleuchteten, herrschte bei uns typisches Aprilwetter: kühle Brise, Regen, Graupelschauer und zwischendurch wilde Schneeflocken. Allerdings blieb es insgesamt doch milder als ursprünglich vorhergesagt.

Kaira hatte sich mit dem Regeneinbruch gestern wieder für das Silo entschieden – ihr bevorzugter Rückzugsort, den sie zuverlässig immer dann aufsucht, wenn sie keine Verpflichtungen hat.

Am Morgen kehrte sie zurück, und dann hieß es: Taka Taka. Der Begriff stammt ursprünglich von einem Chatter aus dem YouTube-Kanal – und ich feiere ihn jedes Mal aufs Neue. Nachdem Felix in der Nacht zuvor immer wieder versucht hatte, für Nachwuchs zu sorgen, schien er sich zu denken: Wenn es nachts nichts wird, dann eben tagsüber – und zwar ausgiebig.
Ich habe längst den Überblick verloren, wie viele Versuche es waren. Nicht alle waren erfolgreich – einer davon war fast schon artistisch –, aber es gab definitiv auch einige vielversprechende Akte, die durchaus einen Eisprung bei Kaira ausgelöst haben könnten.

Jetzt bleibt es spannend. Immerhin legt sie diesmal kein Tempo wie im Jahr 2025 vor – sonst hätten wir vielleicht schon zwei Eier im Nest.
Bleibt zu hoffen, dass es bald soweit ist – und vor allem, dass Kaira jetzt auch bleibt.
Eure Cindy




























