Was für ein Saisonauftakt – und leider keiner mit Happy End in Sicht – zumindest aktuell gesehen.

Bislang hat unser aktuelles Storchenpaar keine einzige Nacht gemeinsam im Nest verbracht. Auch die beobachteten Tretakte blieben ohne erkennbaren Erfolg. Woran es liegt? Möglich wäre die Unerfahrenheit des Mädchens. Ebenso denkbar: fehlende Paarungsbereitschaft. In der Storchenwelt entscheidet schließlich das Timing – und das lässt sich nicht erzwingen.
Am 2. März flog sie am frühen Morgen ein letztes Mal vom Nest. Beide waren gerade einmal 15 Minuten gemeinsam dort. Seitdem: Funkstille.

Heute, am 3. März, erschien nur er – und auf Wunsch meiner großen Tochter nennen wir ihn jetzt einfach Felix.
Felix blieb erstaunlich lange. Er bastelte ein wenig am Nest, lag viel, putzte ausgiebig sein Gefieder und wirkte dabei, als hielte er Ausschau. Wartend. Hoffend?

Wie gewonnen, so zerronnen? Kaum zusammen – schon getrennte Wege? Man sieht: Der Beziehungsstatus „Es ist kompliziert“ scheint auch unter Störchen kein Fremdwort zu sein.

Noch ist nichts entschieden. Viele Störche sind noch gar nicht zurückgekehrt. Und ebenso gut könnten Kaira & Alex jederzeit ihren Besitzanspruch geltend machen.

Ich gebe zu: Ich würde mich freuen, Alex’ unverkennbares Gefieder wiederzusehen. Und auch Kairas feine Gardinenfederchen fehlen im Nestbild doch sehr.
Nun heißt es abwarten.
Kommt Zeit, kommt Storch. 🕊️























